16. Mai 2017 W. Rogel-Obermanns

Wahlnachlese

Anne Rappard

Heiner Bäther

Walter Rogel-Obermanns

Die Linke Grevenbroich sieht Licht und Schatten

Es reichte nicht. Obwohl „Die Linke“ 2,4 % zur Wahl 2012 zulegen konnte, scheitere diese mit 4,9 % knapp an der 5-%-Hürde. „Wir haben das Wahlziel, den Wiedereinzug in den NRW-Landtag, zwar knapp verfehlt, aber wir konnten unseren Stimmenanteil im Wahlbezirk 45 erheblich steigern“, so Anne Rappart (Direktkandidatin, für DIE LINKE in Grevenbroich, Rommerskirchen und Dormagen)

Besonders erfreulich sei die Entwicklung in der Gemeinde Rommerskirchen. Hier konnte der Anteil der Erststimme von 1,85 % (Landtagswahl 2012) auf 2,60 % gesteigert werden. Auch im Bereich der Zweitstimmen konnte der Anteil mit 2,74 % mehr als verdoppelt werden.

Auch in Grevenbroich und Dormagen waren Stimmengewinne zu verzeichnen, und der Stimmenanteil auch ca. verdoppelt werden. „Es war ein harter Wahlkampf “so Rappard, aber es hat auch eine Menge Spaß bereitet.“ Auf der letzten Mitgliederversammlung des Ortsverbandes Grevenbroich, am 16.5., dankte Rappard nochmals ausdrücklich für die Wahlkampfunterstützung. Diesem Dank schloss sich der Kreissprecher, Heiner Bäther, ausdrücklich an. „Ohne ein engagiertes und motiviertes Team wäre so ein Erfolg nicht möglich gewesen“, sagte Bäther. Es wurden auch Fehler im Wahlkampf gemacht, darin waren sich alle Anwesenden einig. „Diese Fehler gilt es in Zukunft zu vermeiden“ mahnte der Ortsverbandssprecher Walter Rogel-Obermanns und ergänzte: „Es ist ein bitterer Erfolg der Linkspartei.“

Dass die Wahlkampfthemen: „Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, bessere Förderung des sozialen Wohnungsbaus und der Ausstieg aus der Braunkohleverstromung die Bevölkerung beschäftige, spiegele sich in den Stimmengewinnen wieder. Die Versammlung dankte Rappard und ihr Team für einen engagierten und, zumindest auf regionaler Ebene, erfolgreicher Wahlkampf.“

Besorgniserregend ist das relativ gute Abschneiden der rechtspopulistischen AfD. Auch im Wahlkreis 45 konnte die AfD aus dem Stand 7,67 % erzielen. In Dormagen lag der Stimmenanteil mit 8,03 % über dem NRW-Landesdurchschnitt. „Der Kreisvorstand wird sich mit dem Wahlergebnis der AfD intensiv auseinandersetzen müssen“, so Frau Anne Rappard.