regelmäßige Termine unseres Korschenbroicher Ortsverbandes
Jeden dritten Mittwoch im Monat:
Bürger-Sprechstunde ab 18 Uhr
Mitglieder-Versammlung ab 19 Uhr
im Hannen-Stammhaus Korschenbroich, Hannenplatz
der Kreistagsgruppe DIE LINKE im Kreistag Rhein-Kreis Neuss

Im Zentrum der Diskussion um die Krise in Europa steht die Verschuldung öffentlicher Haushalte. „Public Private Partnership“ (PPP), auch “Öffentlich Private Partnerschaft” (ÖPP) genannt, ist eine Form versteckter Verschuldung. Trotz Eurokrise wird PPP vom Finanzministerium weiter massiv gefördert. PPP wird als Alternative zur Privatisierung bezeichnet.
31. Januar 2012

Während die in der Bundesrepublik tätigen sogenannten Verfassungsschutzämter damit beschäftigt sind, Mitglieder und Funktionsträger/-innen der Partei DIE LINKE sowie fortschrittliche Bewegungen zu bespitzeln, konnte ein neofaschistisches Terrornetzwerk, das sich selbst den Namen „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) gab, ungestört von den Sicherheitsbehörden über mehr als 13 Jahre mordend durchs Land ziehen.
Mindestens zehn Menschen wurden von den Neonazis getötet, dutzende Personen durch Bombenanschläge – wie etwa in Köln – teils schwer verletzt. Mit der 124-seitigen Broschüre „Außer Kontrolle“ soll das mehr als zweifelhafte Wirken der „Verfassungsschutzämter“ im Umgang mit neofaschistischen Gruppierungen und ihrer Rolle in Sachen Kriminalisierung fortschrittlicher Bewegungen kritisch hinterfragt werden. Broschüre „Außer Kontrolle“ als PDF [2,2 MB]

Erklärung der Abgeordneten der Landesgruppe NRW DIE LINKE Fraktion im Bundestag
Die Bundesregierung behauptet, sie wolle mit ihrer Überwachung von LINKEN-Abgeordneten prüfen, ob diese etwa eine Instrumentalisierung des Parlaments" betreiben. Doch ist sie es selbst, die das Parlament instrumentalisiert. Es ist die Regierung, die den Bundestag nicht als Ort ernsthafter Beratungen, sondern fast nur noch als Organ zum Abnicken und Durchpeitschen eigener Gesetzesvorlagen betrachtet, die oft vom Bundesverfassungsgericht kassiert werden. Mit Aktuellen Stunden" wird immer wieder versucht, antifaschistische, antimilitaristische und internationalistische Äußerungen von LINKEN-Politikern in gröbster Polemik zu entstellen und zu skandalisieren. Die Exekutive missachtet das Frage-, Auskunfts- und Kontrollrecht des Bundestages ein ums andere Mal, wie wir das häufig in den Antworten auf Kleine Anfragen erleben. Doch all dies ist, selbstverständlich, nicht Gegenstand der Arbeit des Verfassungsschutzes. Die Bundesregierung hat in der Antwort auf eine Kleine Anfrage schon 2009 zugegeben, dass die angeblich un-unheimliche Beobachtung jedoch nicht aus[schließt], dass sich in der Sachakte des BfV auch im Einzelfall mit nachrichtendienstlichen Mitteln gewonnene Informationen befinden "Wenn tatsächlich bloß Zeitungsschnipsel sortiert würden, gäbe es ja auch keinen Anlass, ganze Seiten in den Akten zu schwärzen. Der Verfassungsschutz werte also nicht lediglich öffentlich zugängliche Quellen aus. DIE LINKE soll in den Ruch des Verfassungsfeindlichen gestellt werden. Ihre MandatsträgerInnen sollen stigmatisiert und kriminalisiert werden, um (potentielle) WählerInnen abzuschrecken. Die Partei und ihre Politik für soziale und demokratische Rechte , gegen Kriegseinsätze, gegen Verarmung per Gesetz und kapitalistische Ausbeutung, wird unter Extremismusverdacht" gestellt. Mit der Beobachtung zahlreicher LINKEN-Abgeordneter aus Bund und Ländern zeigt der Verfassungsschutz, dass er ein ideologisches Instrument einer autoritären Staatstradition ist. Nicht allein der Vorgang der Beobachtung, sondern der Verfassungsschutz selbst stellt einen Angriff auf die Demokratie dar. Für die Geheimdienste steht der Feind offenkundig links. Entsprechend auch die inhaltliche, personelle und finanzielle Schwerpunktsetzung des Verfassungsschutzes: das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) lässt sich die Beobachtung durch sieben Mitarbeiter jährlich 390.000 Euro kosten und damit mehr als zwei Drittel soviel wie die NPD-Überwachung durch etwas mehr als zehn Mitarbeiter (590.000 Euro). Es bleibt dabei: Die Nachrichtendienste sind nicht Teil der Lösung, sondern Teil des gesellschaftlichen und neonazistischen Problems. Deshalb gehören sie abgeschafft.
18. Januar 2012
In dem Artikel "Linke hoffen auf Lafontaine" in der Neuss-Grevenbroicher Zeitung (NGZ) und in der Rheinischen Post (RP) von Dienstag, dem 17. Januar 2012 nachzulesen unter
www.rp-online.de/politik/deutschland/linke-hofft-auf-lafontaine-1.2675670
schreibt Frau Quadbeck: "Viel Mühe hatte er (Gysi) in der Antisemitismus-Debatte seiner Fraktion. Am Ende waren nicht alle Abgeordneten bereit, dem Antisemitismus abzuschwören."
Die Abgeordneten der LINKEN im Kreistag Rhein-Kreis Neuss, Hans-Wilhelm Grütjen und Harald Farle, sehen in dieser Unterstellung des Antisemitismus eine Denunziation und schlagen dem Landesvorstand NRW und dem Bundesvorstand der Partei DIE LINKE vor, sich mit der Frage an den Presserat zu wenden, ob eine solche Denunziation durch die "Pressefreiheit" abgedeckt ist.
Hier die Antisemitismus-Definition des EUMC:
„Antisemitismus ist eine bestimmte Wahrnehmung von Jüdinnen und Juden, die man als „Judenhass“ bezeichnen kann. Rhetorische und physische Manifestationen von Antisemitismus sind gegen jüdische oder nichtjüdische Individuen und/oder gegen ihr Eigentum, gegen Institutionen der jüdischen Gemeinden und gegen religiöse Einrichtungen gerichtet. Außerdem können solche Manifestationen gegen den Staat Israel – angesehen als jüdische Gemeinschaft – gerichtet sein.
Antisemitismus klagt Juden häufig der Verschwörung zum Schaden der Menschheit an und wird oft benutzt, um Jüdinnen und Juden dafür verantwortlich zu machen, „wenn etwas falsch läuft“. Er drückt sich in Worten, in schriftlicher und visueller Form und in Taten aus und verwendet dazu unheilvolle Stereotypen und negative Charakterzüge."
16. Januar 2012
Die Fraktionen/Gruppen im Kreistag des Rhein-Kreises Neuss beschlossen einstimmig:
Der rechte Extremismus hat erneut seine demokratiefeindlichen und menschenverachtenden
Ziele gezeigt. Schwere Straftaten bis zum Mordverdacht kennzeichnen seinen
Weg.Der Kreistag des Rhein-Kreises Neuss bekräftigt seine klare Absage an den politischen
Extremismus, insbesondere an den rechtsextremistischen Terrorismus.
Bereits in seiner „Erklärung für Vielfalt, Toleranz und Demokratie im Rhein-Kreis
Neuss“ vom 10. Dezember 2008, die einstimmig beschlossen wurde, hat der Kreistag
die Leitziele seines Handelns festgelegt:
das Einstehen für und die Förderung von demokratischen Werten und Toleranz;
die Förderung von sozialem Engagement;
das entschlossene Handeln gegen jegliche Form von Extremismus, Fremdenfeindlichkeit,
Antisemitismus und damit zusammenhängender Gewalt;
die Vernetzung und Zusammenarbeit mit den demokratischen Kräften vor Ort;
die soziale und emotionale Stärkung junger Menschen mit dem Ziel, sie gegen jede
Form von Extremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus zu wappnen.
CDU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, UWG/Die Aktive und Linke bekräftigen die im
Dezember 2008 gemeinsam vom Kreistag des Rhein-Kreises Neuss verabschiedete
„Erklärung für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ und ergänzen sie – aus aktuellem
Anlass – durch folgende Resolution:
Erschüttert haben wir zu Kenntnis nehmen müssen, dass rechtsextremistische
Verbrecher unbehelligt über Jahre ihre Gräueltaten systematisch ausführen konnten
und die Opfer obendrein verhöhnt wurden.
Wir dürfen und werden aus unserer gemeinsamen Geschichtserfahrung als Demokraten
nicht zulassen, dass rassistisches Gedankengut und fremdenfeindliche
Verbrechen in unserer Gesellschaft widerspruchslos hingenommen werden.
Leider müssen wir aber feststellen, dass Rechtsextremismus kein Randproblem ist,
sondern in einigen Teilen unseres Landes auch die Mitte unserer Gesellschaft erreicht
hat.
Wir werden entschieden allen Tendenzen und Manifestationen von Intoleranz,
Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Rassenhass als Kern einer
menschenverachtenden Weltanschauung aktiv entgegentreten. Rechtsextremismus
und rechtsextremistisches Gedankengut dürfen keinen Platz in einem demokratischen
Staat haben.
Wir wollen ein klares Signal setzen und rufen als demokratische Parteien alle Bürgerinnen
und Bürger im Rhein-Kreis Neuss auf, sich mit uns gemeinsam unmissverständlich
gegen rechtsextremes Gedankengut zu stellen und dem gesellschaftlichen
Umfeld des Rechtsextremismus den Boden zu entziehen.
Die Verfassungsorgane in Deutschland, insbesondere auch die Strafverfolgungsorgane sowie die Gerichte, sind aufgefordert, rechtsextremistische Handlungen mit
allen rechtsstaatlichen Mitteln konsequent aufzuklären und zu verfolgen.

DIE LINKE. Rhein-Kreis Neuss und DIE LINKE. Korschenbroich haben am 14.Januar ihren Neujahrsempfang in der Alten Schule in Korschenbroich durchgeführt. Bei Musik, guter Laune und ausgelassener Stimmung gab es zunächst Kaffee und Kuchen und dann Spaghetti mit verschiedenen – selbstverständlich roten – Soßen. Der Sprecher der LINKEN. Rhein-Kreis Neuss, Oliver Schulz, und die Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Düsseldorfer Landtag, Bärbel Beuermann, hielten Reden, in denen sie die erfolgreiche Arbeit der LINKEN im Rhein-Kreis Neuss hervorhoben und viel Erfolg für das kommende Jahr wünschten. Bei gutem Wetter klang die Veranstaltung am späten Abend aus.
12. Januar 2012
DIE LINKE in Korschenbroich begrüßt das Vorhaben, an zentraler Stelle im Ortsteil Korschenbroich ein weiteres Altenheim zu errichten und so vor Ort dazu beizutragen, dass im Zuge der weiteren demografischen Entwicklung Angebot und Nachfrage an seniorengerechten Wohnmöglichkeiten übereinstimmen.
Nach intensiver Diskussion, in der insbesondere die Frage thematisiert wurde, inwieweit der gewählte Standort an der Friedrich-Ebert-Str. mit den Verkehrsbelastungen und den Emissionen auch der Bahn der geeignete Ort für eine Bebauung und Nutzung sei, kam der Ortsverband zu der Überzeugung, dass die Vorteile dieses Standortes die Nachteile bei weitem überwiegen.
Der Ortsverband folgt mit dieser Entscheidung der Argumentation des Ratsmitglieds Bernd Makowiack. Bernd Makowiack wies darauf hin, dass die Bebauungsplanung des 8.000 Quadratmeter großen Grundstücks diesem Standortnachteil Rechnung tragen muss und der Stadtrat in der Pflicht ist auf die Planung einzuwirken.
Gegenüber dem Standortnachteil, so Makowiack, hat der gewählte Standort mehrere Vorteile: Zum einen ist er gut an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden und sichert den Bewohnern und Bewohnerinnen Mobilität auch über die kommunalen Grenzen hinweg, zum anderen ist der Standort zentral gelegen, die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenheims können damit den Ortskern mit seinen vielfältigen Angeboten eigenständig fußläufig erreichen und sind damit nicht örtlich aus der Gemeinschaft ausgegrenzt.
Dennoch, so Ratsmitglied Makowiack abschließend, kann und darf das Vorhalten von Wohnmöglichkeiten in Altersheimen nur eine unter mehreren Alternativen sein – wir müssen uns auch um das vermehrte Angebot an altersgerechten privaten Wohnmöglichkeiten kümmern.
5. Januar 2012
- Johannes Steffen, (Mehr als 40 Jahre) Sozialpolitische Chronik. Die wesentlichen Änderungen in der Arbeitslosen-, Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung sowie bei der Sozialhilfe (HLU) und der Grundsicherung für Arbeitsuchende - von den siebziger Jahren bis heute. Bremen, Dezember 2011
► Arbeitslosenversicherung (seit 1969)
► Rentenversicherung (seit 1978)
► Krankenversicherung (seit 1977)
► Pflegeversicherung (seit 1995)
► Sozialhilfe – HLU (seit 1982)
► Grundsicherung für Arbeitsuchende (seit 2005
http://www.ak-sozialpolitik.de/doku/02_politik/chronik/chronik_gesamt.pdf
5. Januar 2012
Kommentar von Ulrike Herrmann unter www.taz.de/Debatte-Jobwunder/!84856
Referat von Dr. Ernst Albrecht (DIE LINKE) zum Programm der LINKEN
Veranstalter: DKP
Datum: 11.Januar 2012
Ort: Gaststätte Südstern in Neuss
Zeit: ab 19.30 Uhr
Albinus, Berlin; Carsten Albrecht, Berlin; Dr. Dr. Ernst Albrecht, Dormagen; Jörg Albrecht, Berlin; Christiane. Alisch, Nuthetal-Rehbrücke; Siegfried Alisch, ...
... Erkenntnisse gegen das Kapital müssen unser Handeln bestimmen. Und zwar als Revolutionäre, nicht aber als „Reformer“. Dr. Dr. Ernst Albrecht, Dormagen ...
28. November 2011
Am 26.11.2011 startete nach drei Jahren Vorbereitungszeit das Grundwasser-Forschungsprojekt in der Stadt Korschenbroich. Ziel des auf drei Jahre angelegten Modellversuchs ist es, herauszufinden, inwieweit mit der Methode des Düseninfiltrationssystems eine Absenkung des Grundwassers erreicht werden kann. Das neuartige Düseninfiltrationssystem bietet die Möglichkeit, "in einem Bohrloch nicht nur nach oben zu pumpen, sondern auch nach unten zu infiltrieren", erläuterte Ekkehart Holzbrecher von der Gottfried-August-Universität Göttingen.
28. November 2011
Nordrhein-Westfalen: Zum ersten Mal verweigert eine Bank einer Stadt den Kredit. Droht maroden Kommunen die Pleite? http://www.zeit.de/2011/48/Kommunalfinanzen
21. November 2011
Der "Lernatlas", eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung , in der 412 Städte und und Kreise in der Bundesrepublik bezüglich der jeweiligen Lernbedingungen hin untersucht und bewertet wurden, kommt für den Rhein-Kreis Neuss zu einem wenig schmeichelhaften Ergebnis. Hier zum Lernatlas: www.deutscher-lernatlas.de
16. November 2011
(nb/Jürgen Aust) Die Anhörung zum Antrag der Landtagfraktion "Mobilität und soziale Teilhabe sind Grundrechte – Ein landesweites Sozialticket ist eine Notwendigkeit" am Dienstag war ein voller Erfolg für DIE LINKE. Jürgen Aust aus dem Landesvorstand berichtet, dass die Sachverständigen, die sich für ein Sozialticket ausgesprochen haben, deutlich gegen ein Sozialticket für 29,90 Euro positionierten.
Bereits am 05. November fand eine Sternfahrt für ein echtes Sozialticket statt. Auch hierzu gibt es einen Bericht von Jürgen Aust. Auf der Kundgebung in Duisburg, die Ziel der Sternfahrt war, wurde deutlich gemacht, dass diese Mobilisierung nur der Anfang war.
Nächster Schritt der Mobilisierung wird eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung am 21. November im ZAKK in Düsseldorf sein.
24. Oktober 2011
Der Erfurter Parteitag hat das neue Parteiprogramm mit 503 Stimmen bei 4 Gegenstimmen und 12 Enthaltungen beschlossen. Das ist eine Zustimmung von 96,9 Prozent. In den nächsten Wochen wird das neue Parteiprogramm durch einen Mitgliederentscheid bestätigt werden. weiterlesen
Oskar Lafontaine: Gemeinschaftseigentum ist unsere Antwort auf viele Fragen ...
Klaus Ernst: Das Programm ist ein Meilenstein unserer Geschichte
Gesine Lötzsch: Wir sind hier, um Geschichte zu schreiben
Gregor Gysi: Die Linke muß begreifen, dass sie recht hat
Michael Sommer: Grußschreiben des Vorsitzenden des DGB
Resolution des Parteitags: "Occupy" – Profiteure der Krise zur Kasse!
Resolution des Parteitags: Für ein Leben in Selbstbestimmung. Würde und ...
Resolution des Parteitags: Unterstützung des Widerstands gegen Stuttgart-21
21. Oktober 2011

Wut auf und Widerstand gegen diese Finanzmafia, die sich auf Kosten von Beschäftigten, Studierenden, Rentnerinnen und Rentnern bereichert, ist nötig. DIE LINKE solidarisiert sich mit den weltweiten Protesten der OCCUPY-Bewegung, die am 15. Oktober 2011 in mehr als 480 Städten stattgefunden haben. Mit einer symbolischen Aktion vor einer Filiale der Deutschen Bank in Erfurt forderten Mitglieder und Sympathisanten der LINKEN einen Schutzschirm für Menschen. weiterlesen
22. Oktober 2011 Deutschlandradio Kultur
Was derzeit mit Griechenland gemacht werde, habe nichts mit Solidarität zu tun, sagt die Linke Sahra Wagenknecht. Ihre Partei habe den Schuldenschnitt schon vor eineinhalb Jahren für unvermeidbar gehalten. Wagenknecht fordert zudem ein Ende des "Steuerdumping-Wettlaufs" in Europa. - Sahra Wagenknecht im Gespräch mit Nana Brink weiterlesen
21. Oktober 2011 Neues Deutschland
Oskar Lafontaine, vormaliger Parteivorsitzender und jetziger Fraktionschef der LINKEN im Saarland, mischt sich wieder stärker in die Bundespolitik ein. Im ND-Gespräch nennt er die Themen, die die LINKE aus der Krise bringen sollen. weiterlesen
15. Oktober 2011Parteivorstand

Der Parteivorstand der LINKEN hat am 15. Oktober die folgende Resolution zu den weltweiten Protesten gegen die Diktatur der Finanzmärkte und für mehr Demokratie verabschiedet: "Weltweit finden am heutigen 15. Oktober unter dem Motto "Real democracy now" Proteste gegen die Diktatur der Finanzmärkte und für echte Demokratie statt. Auch in Deutschland finden heute zahlreiche Aktionen statt. DIE LINKE begrüßt und unterstützt diese Proteste. Diese Proteste sind wie auch die vielfältigen Banken-Aktionen nach dem Vorbild der "Occupy Wall Street!"-Bewegung dringend ..." weiterlesen
Fotoimpressionen: Berlin, Düsseldorf, Hannover ...
Werner Dreibus: LINKE unterstützt geschlossen Anti-Banken-Proteste
Europäische Linkspartei: Lasst uns am 15. Oktober für ein Europa der ...
Gregor Gysi: Großbanken öffentlich-rechtlich gestalten
Michael Schlecht: Banken an die Kette legen, Zockerei beenden
Sahra Wagenknecht: Europäische Vermögensabgabe statt Finanzhebel und ...
19. Oktober 2011
Zur Äußerung des Vorstandsmitgliedes der Bundesagentur für Arbeit, Heinrich Alt, "aktuell sei die Lage der Arbeitslosen in Hartz IV so erfreulich wie noch nie", erklärt die stellve weiterlesen
24. Oktober 2011
"Den Bürgerinnen und Bürgern alle paar Monate aufs Neue Steuersenkungen zu versprechen und dann umgehend im Koalitionsgezänk zurückzurudern, ist der Gipfel der Geschmacklosigkeit. Dieses Spiel mit...mehr
20. Oktober 2011
Gute Ansätze finden sich im Entwurf der EU-Kommission zur Überarbeitung der zentralen Finanzmarktrichtlinie MiFID - für eine entschiedene Bekämpfung der Nahrungsmittelspekulati...mehr
14. Oktober 2011 Mecklenburg-Vorpommern
Nach Ansicht der wohnungspolitischen Sprecherin der Linksfraktion, Regine Lück, ist eine sofortige Reform des Wohngeldes erforderlich. "Die Heizkostenpauschale muss wieder gezahlt werden, Tausenden von Wohngeldbezieherinnen und -bezieher drohen ansonsten in Hartz IV oder die Grundsicherung im Alter abzurutschen", erklärte Frau Lück am Freitag. weiterlesen
14. Oktober 2011 Bremen
Anlässlich der bürokratischen Hürden und Querelen bei der Bewilligung von Kostenübernahmen im Rahmen des Bildungspakets erklärt Cindi Tuncel, kinder- und jugendpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft: weiterlesen
13. Oktober 2011 Hessen
Heute Nachmittag wurde die Frankfurter Paulskirche besetzt, um unter dem Motto "Fluchtwege öffnen – Flüchtlinge aufnehmen!" gegen die Abschottungspolitik der Europäischen Union zu protestieren. Dazu erklärt Achim Kessler, stellvertretender Landesvorsitzender der Partei DIE LINKE. Hessen: weiterlesen
20. Oktober 2011
Nachdem am 15. Oktober weltweit die Menschen für ihre Rechte und für mehr Demokratie auf die Strasse gegangen sind, wird der Protest jetzt vor allem gegen die Bankenmacht, den Demokratieabbau und den Sozialraub gerichtet. In einigen Städten in Deutschland wurden Zeltcamps errichtet (z.B. in Düsseldorf,Hamburg und Frankfurt). Auch in Brüssel, dem Ziel der Indignados aus Spanien und Frankreich haben Protestierende ihre Zelte aufgebaut. Die Unterstützung der Bevölkerung mit Decken, Schlafsäcken oder Lebensmitteln ist überall sehr groß. Die Linke.NRW ruft auf, sich an den Protesten zu beteiligen und die Protestierenden in den Camps zu unterstützen! Der Protest geht weiter: Am Samstag, den 22. Oktober gegen den Bankenrettungsgipfel der EU. Die massiven Proteste gegen Bankenmacht, Demokratieabbau und Sozialraub am 15. Oktober – weltweit und in über 50 deutschen Städten – waren der Startschuss einer neuen Bewegung für eine demokratische Kontrolle der Finanzmärkte. Der Zorn wächst: Seit Beginn der Finanzkrise haben die Regierungen die Kosten systematisch auf die Mehrheit der Bevölkerung abgewälzt, zugunsten der großen Banken und der Vermögenden. Beim EU-Gipfel am kommenden Sonntag wollen die europäischen Regierungen eine erneute Bankenrettung beschließen – und wieder sollen die Bürger_innen bezahlen. Schäuble & Co. wollen das Bankensystem im Wesentlichen unangetastet lassen und weiterhin mit Steuergeldern füttern, während ein paar kosmetische Korrekturen Handlungsfähigkeit vorgaukeln. Stattdessen muss es jetzt darum gehen, die Ursachen der Krise zu beseitigen! Die Großbanken müssen entmachtet, die Finanzmärkte mit ihren gigantischen Spekulationsblasen geschrumpft, die enorme Spaltung zwischen Arm und Reich muss überwunden werden! Hier weiter lesen: http://www.attac.de/aktuell/eurokrise/aktionstag-2210/aufruf-zum-2210/
-- Irina Neszeri - DIE LINKE. Nordrhein-Westfalen - Bereich Kommunikation
- Horst Arenz und Joachim Bischoff, Zur Berlin-Wahl - Deutliche Signale und bescheidene Lernprozesse. http://www.sozialismus.de/kommentare_analysen/detail/artikel/deutliche-signale-und-bescheidene-lernprozesse/
- Benjamin Hoff, DIE LINKE im Stresstest - Zwischenbilanz des Wahlzyklus 2010 bis 2012. http://www.benjamin-hoff.de/article/3754.die-linke-im-stresstest-zwischenbilanz-des-wahlzyklus-2010-bis-2012.html
12. September 2011

Zu den Ergebnissen des Landesparteitags zum Leitantrag und zum NRW-Landeshaushalt erklären Katharina Schwabedissen und Hubertus Zdebel: „Es ist erfreulich, wie eindeutig sich der Parteitag entschieden hat, unser Verhalten zum NRW-Landeshaushalt 2012 an glasklare Kriterien zu binden. Ebenso wie der Leitantrag wurde der Antrag zum Umgang mit dem Landeshaushalt bei wenigen Enthaltungen einmütig beschlossen.“ So die beiden LandessprecherInnen. „SPD und Grüne haben mit ihren Beschlüssen zur West-LB und zum Schulchaos gezeigt, wen sie einladen, nämlich CDU und FDP. Sie haben sich mehrfach zu einem Sparkurs für den nächsten Haushalt bekannt, der auch Einschnitte beim Personal beinhalten soll. Mit uns ist diese Politik nicht zu machen. Wir wollen den Aus- und nicht den Abbau von Sozialstaat und guter Bildung.“, erklärt Schwabedissen. Zdebel ergänzt: „Wir stellen zudem eine sehr klare Forderung auf, deren Umsetzung wir unmittelbar erwarten: Ein echtes Sozialticket zum Preis von maximal 15 Euro, das landesweit für alle Menschen gilt, die von Erwerbslosigkeit und Einkommensarmut betroffen sind. Mobilität ist Menschenrecht, und ein Sozialticket für NRW wäre ein notwendiger Schritt dorthin.“
7. September 2011

Die heute vorgestellte Schulgesetzänderung und die Verfassungsänderung von CDU, SPD und Grünen sind „bildungspolitischer Nonsens“ und „schaffen ein Schulchaos in NRW“, so Gunhild Böth, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Durch die Schaffung der neuen Schulform „Sekundarschule“ entstehe eine neue fünfte Schulform. Die geplante Verfassungsänderung zementiere das gegliederte Schulsystem.„Das Recht der Kommunen, selbst zu entscheiden, welche Schulformen sie vor Ort anbieten, wird beschnitten“, kritisiert Böth. „Das neue Monstrum von CDU, SPD und Grünen provoziert Rechtsstreitigkeiten zwischen den Kommunen um Schulstandorte.“ SPD und Grüne brächen nun ihre Wahlversprechen, weil sie unbedingt mit der CDU einen sogenannten Konsens herstellen wollten. „Die Eltern werden wieder einmal betrogen, denn es gibt keinen Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Sekundarschule oder Gesamtschule. Der Elternwille, ihre Kinder gemeinsam bis zur zehnten Klasse lernen zu lassen, kann weiterhin von den Stadträten ignoriert werden“, sagte Böth. „Das ist einfach ein Skandal!“
Einladung zum LINKE-FBG-Fraktions-Forum zum Thema: "Zweite Gesamtschule in Grevenbroich" am Dienstag, 13.09.2011um 19 Uhr im Roten Saal, Altes Schloss in Grevenbroich.
Diskutieren Sie mit unseren Talkgästen: Gunhild Böth (MdL und Vizepräsidentin des Landtages NRW, Bildungspolitische Sprecherin der NRW-Landtagsfraktion "DIE LINKE", Lehrerin am Gymnasium), Dorothee Gassen (Lehrerin an der Gebrüder-Grimm-Grundschule in Wevelinghoven und Mutter), Reina Hausmann (sachkundige Bürgerin der Gruppe DIE LINKE im Kreisschulausschuss, Lehrerin an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule in der Südstadt), Walter Rogel-Obermanns (Ratsherr und Stellv. Vorsitzender und Geschäftsführer der Stadtratsfraktion "DIE LINKE / FBG". Moderation: Thomas Bovermann (Journalist, Ratsherr und Fraktionsvorsitzender der Stadtratsfraktion "DIE LINKE / FBG").
Käthe-Kollwitz-Gesamtschule in der Südstadt in Grevenbroich müssen seit Jahren, jährlich bis zu 200 Schülerinnen und Schüler abgewiesen werden. Eine zweite Gesamtschule in Grevenbroich ist dringend erforderlich. Foto: Thomas Bovermann
Deshalb: Wir setzen uns für das ein, was andere Parteien blockieren !!!
11. August 2011
Mit Unverständnis nehmen die Kreistagsabgeordneten der Linken im Kreistag Rhein-Kreis Neuss, Harald Farle und Hans-Wilhelm Grütjen, den Beschluss der Trägerversammlung des Jobcenters zur Kenntnis, mehrere dezentrale Standorte in kreisangehörigen Kommunen zu schließen und die Außenstellen in den großen Städten Neuss, Grevenbroich und Dormagen zu zentralisieren. Mit dieser Entscheidung bestätigt sich die Befürchtung der Kreistagsabgeordneten der Linken, dass sich nach Ablehnung des Antrags auf Optionskommune die nun verantwortliche Bundesagentur für Arbeit aus der bislang flächendeckenden Betreuung und Beratung der Langzeitarbeitslosen im Rhein-Kreis Neuss zurückzieht und damit ihr Serviceangebot zu Lasten der Betroffenen aus betriebswirtschaftlichen Erwägungen zurückfährt. Auch Bernd Makowiack, Ratsmitglied der Linken in der Stadt Korschenbroich, sieht diesen Rückzug aus der Fläche und die Zentralisierung mit Skepsis: „Bislang war das Beratungsangebot in allen kreisangehörigen Kommunen gegeben. Die Konzentration der Außenstellen in den großen Kommunen führt zwangsläufig zu mehr zentraler Verwaltung und zu weniger individueller Betreuung der Betroffenen.“
9. August 2011
Dormagen. Der Stolperstein für Ernst Junghans wird am Samstag, 17. Dezember, um 11 Uhr vor dem Haus Westerburgstraße 7 in Zons verlegt. zum Text
4. August 2011
Berichte, wonach das vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) beschlossene 29,90 Euro-Ticket in Nothaushaltskommunen nicht eingeführt werden darf, sind definitiv falsch. Das hat eine Anfrage beim Ministerium für Inneres und Kommunales (MIK) ergeben, teilt die Fraktion DIE LINKE mit:
„Medienberichte, Aussagen einzelner Beamter der Kommunalaufsicht sowie des VRR-Verwaltungsrates sind völlig aus der Luft gegriffen. Der Abstimmungsprozess zwischen Verkehrsministerium und MIK läuft noch. Es gibt keine negativen Bescheide der Kommunalaufsicht“, so Bärbel Beuermann, verkehrspolitische Sprecherin und Fraktionsvorsitzende.
Besonders empört ist Beuermann über Aussagen in einem Rundschreiben des VRR an die Kommunen, das mit Verlustberechnungen jongliert und Nothaushaltskommunen nahelegt, sich nicht am 29,90 Euro-Ticket zu beteiligen: „Es wird in der Pilotphase bis Ende 2012 keine Verluste geben. Die 15 Mio. Euro aus dem Landeshaushalt 2011 werden fast komplett ins Jahr 2012 übertragen, da das Ticket ja erst ab Dezember angeboten wird. Selbst die Fantasiezahl des VRR von angeblich 11 Mio. Euro Verlusten ist damit obsolet.“ Beuermann weiter: „Hier läuft ein unsägliches Ping-Pong-Spiel zwischen Landesebene, VRR und Kommunen ab. Das Ganze wäre völlig überflüssig, wenn ein landesweit geltendes Sozialticket mit ausreichender Finanzierung beschlossen würde. Dafür hätte die Minderheitsregierung die volle Unterstützung der LINKEN. Meine Fraktion fordert die Landesregierung und insbesondere die SPD auf, dem Verwirrspiel ein Ende zu machen und ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag, ein flächendeckendes Sozialticket einzuführen, endlich einzulösen. Das schließt Nothaushaltskommunen natürlich ein.“
Beuermann betont, dass ein 15-Euro-Sozialticket für Geringverdiener, Erwerbslose und andere Arme von der Fraktion DIE LINKE als ein zentraler Verhandlungspunkt bei den nächsten Haushaltsberatungen betrachtet wird.
2. August 2011
NRW-Kommunen sind ohne größeres Steueraufkommen kaum zu retten
Ohne eine Erhöhung des Steueraufkommens ist die Krise der Gemeinden in Nordrhein-Westfalen nicht zu lösen. Relativ zur Wirtschaftsleistung liegt die Einnahmesituation heute spürbar unter dem Niveau Mitte der 1990er Jahre. Dabei weisen die Investitionen einen dramatischen Verlauf auf. Sie haben sich von 6 Mrd. Euro im Jahr 1992 bis 2008 halbiert. Gleichzeitig ist ein drastischer Anstieg der Kassenkredite von zwei Mrd. Euro (2000) auf fast 18 Mrd. Euro im letzten Jahr zu verzeichnen. Eine Studie belegt, dass die NRW-Kommunen nicht über ihre Verhältnisse gelebt haben und mit Geld umgehen könnten.
2. August 2011
Nachdem die neue kritische EU-Finanzmarktlobby-Organistion FinanceWatch (www.financewatch.org) vor einigen Wochen gegründet wurde, sucht FinanceWatch nun qualifiziertes Personal. Das ist auch dringend nötig, denn die Reform der EU-Finanzmarktgesetzgebung geht ab diesen Herbst in die entscheidende Phase. Professionelles, kompetentes aber doch klar gemeinwohlorientierte Interessensgruppen in diesen Fragen sucht man in Brüssel leider wie die Nadel im Heuhaufen.
Konkret gesucht werden:
Finance Watch Senior Research Analyst -
http://www.finance-watch.org/wp-content/uploads/2011/07/Finance-Watch-Senior-Research-Analyst-vacancy1.pdf
Finance Watch Communication Director -
http://www.finance-watch.org/wp-content/uploads/2011/07/Finance-Watch-Communication-Director-vacancy.pdf
Finance Watch Lobbying Director -
http://www.finance-watch.org/wp-content/uploads/2011/07/Finance-Watch-Lobbying-Director-vacancy1.pdf
Finance Watch Head of Administration -
http://www.finance-watch.org/wp-content/uploads/2011/07/Finance-Watch-Head-of-Administration-vacancy4.pdf
Finance Watch Expertise Coordinator -
http://www.finance-watch.org/wp-content/uploads/2011/07/Finance-Watch-Expertise-Coordinator-vacancy.pdf
Alle Details hier: http://www.finance-watch.org/vacancies-2/
Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 19. August.
20. Juli 2011

„Schulkonsens“ der Landesregierung NRW ist kein gesellschaftlicher Konsens, sondern zementiert die Klassengesellschaft!
Im neunzehnten Jahrhundert hieß es ehrlicherweise Volksschule, Mittelschule und Oberschule. Damit gab man implizit zu, dass man für das Volk, die Mittelschicht und die Oberschicht drei verschiedene Schulen vorgesehen hatte. Mit dem NRW-Schul"konsens" wird die Klassengesellschaft Schule zementiert. Die Bildungschancen sollen weiter entscheidend von der Herkunft abhängen.
Die geplante Verfassungsänderung von CDU, SPD und Grünen widerspricht dem Geist der Landesverfassung und allen objektiven Bildungsfortschritten. In Artikel 10.1. der Landesverfassung NRW heißt es: "Das Schulwesen des Landes baut sich auf einer für alle Kinder verbindlichen Grundschule auf, die Teil der Volksschule ist. Die Gliederung des Schulwesens wird durch die Mannigfaltigkeit der Lebens- und Berufsaufgaben bestimmt. Für die Aufnahme in eine Schule sind Anlage und Neigung des Kindes maßgebend, nicht die wirtschaftliche Lage und die gesellschaftliche Stellung der Eltern."
Ziel aller fortschrittlichen Kräfte war stets die Aufhebung der Klassengegensätze im Bildungswesen.
Zum sogenannten Schulkonsens zwischen CDU, SPD und Grünen erklären Marc Mulia, schulpolitischer Sprecher der LINKEN. NRW sowie Katharina Schwabedissen und Hubertus Zdebel, Landessprecherin und Landessprecher DIE LINKE. NRW:
"Dass die Landesregierung nun die schulpolitischen Forderungen der CDU umsetzt, ist für DIE LINKE vollkommen unverständlich. Die Festschreibung des gegliederten Schulsystems in der Landesverfassung lehnen wir entschieden ab. Die PISA-Studie und auch andere internationale Vergleiche haben deutlich gezeigt, dass es für die Förderung von Schülerinnen und Schülern das Beste ist, wenn sie länger gemeinsam lernen. Deshalb tritt DIE LINKE für die Schaffung einer Schule für Alle ein. Das Wohl der Kinder und Jugendlichen in NRW steht für uns im Vordergrund unserer Politik. Es muss darum gehen, ein Schulsystem zu schaffen, in dem die Bildungschancen für alle verbessert werden. Aus diesem Grund setzen wir auf individuelle Förderung statt auf Auslese.
Die neue Sekundarschule soll nun als 5. Schulform neben Hauptschule, Realschule, Gymnasium und Gesamtschule etabliert werden. Von der Sekundarschule soll es wiederum mehrere Unterarten geben. Das führt zu einer weiteren Zergliederung des Schulsystems. Nordrhein-Westfalen beschreitet damit einen völlig unsinnigen Sonderweg, während andere Bundesländer in den vergangenen Jahren die Zahl der Schulformen reduziert haben.
DIE LINKE stellt fest, dass SPD und Grüne ihre eigenen Forderungen, mit denen sie noch im Landtagswahlkampf aufgetreten sind, nun für einen sogenannten Schulkonsens mit der CDU geopfert haben. Wir rufen die Mitglieder von SPD und Grünen dazu auf, gemeinsam mit uns Druck auf die Abgeordneten ihrer Parteien zu machen, um die Verfassungsänderung noch zu verhindern.
Die Reduzierung der Klassengrößen und die Absenkung der Mindestgrößen für Gesamtschulen sind aus Sicht der LINKEN zu begrüßen. Die parlamentarischen Mehrheiten in NRW für dieses Projekt sind in NRW seit einem Jahr gegeben. Der Kniefall vor der CDU wäre dafür nicht notwendig gewesen."
20. Juli 2011
20. Juli 2011

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat in einer neuen Studie einmal mehr festgestellt, dass die Realeinkommen der abhängig Beschäftigten im letzten Jahrzehnt deutlich gesunken sind. Und - wie überraschend - insbesondere die geringen und mittleren Einkommen wurden besonders geschröpft. Bis zu zwanzig Prozent weniger Einkommen müssen die unteren Einkommensschichten verkraften, wenn Inflation und Abgabenerhöhungen realistisch mit einberechnet werden. Der stellvertretende Landessprecher der LINKEN NRW und langjähriger Betriebsrat in der Metallindustrie, Thies Gleiss, erklärt dazu:
"Wo bleibt die Wut und Empörung der Betroffenen angesichts dieser Zahlen? Alle Parteien, CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne, haben in diesem Jahrzehnt systematisch für den Aufbau eines Niedriglohnsektors gearbeitet. Und wer vom Niedriglohn spricht, will die Löhne und Gehälter senken - was denn sonst? Nichts anderes war das ZIel von Hartz IV, Agenda 2010, Förderung der Leiharbeit und Beschneidung des Kündigungsschutzes. Die Verantwortlichen sollten sich ruhig öffentlich dafür loben - ihr politisches Ziel, die Gesamtheit der Löhne und Gehälter nach unten zu drücken, ist aufgegangen. Es ist höchste Zeit, dass die Forderungen der LINKEN verwirklicht werden: Ein Mindestlohn, der so hoch ist, dass er den Abwärtsdruck auf die Löhne nachhaltig aufhält, Weg mit den Hartz IV-Gesetzen, Verbot der Leiharbeit und sachgrundloser Befristungen von Arbeitsverhältnissen, Steuerumverteilung von oben nach unten und ordentliche Lohnerhöhungen. Traurig ist angesichts dieser Zahlen leider auch die Bilanz der Gewerkschaften. Ihre sozialpartnerschaftliche Lohnpolitik hat höchstens wenigen gut bezahlten Fachkräften noch den Inflationsausgleich gesichert. Die Niedriglöhner und unteren Tarifgruppen wurden im Regen stehen gelassen. Das hätte nicht sein müssen. Attraktive Lohnforderungen, Tariferhöhungen mit Festbeträgen, die die unteren Einkommensgruppen bevorzugen, konsequenter Kampf gegen die Leiharbeit und prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Verteidigung der Flächentarifverträge und auch eine neue Kampagne für Arbeitszeitverkürzung mit Lohnausgleich, um den Druck der Massenerwerbslosigkeit auf die Löhne zu bremsen - all das hätte eine andere Entwicklung ermöglicht und könnte sie in Zukunft immer noch möglich machen. Auch das Problem des Mitgliederschwunds wäre dann für die DGB-Gewerkschaften vom Tisch. Kämpfen muss sich und kann sich lohnen - für alle, die daran beteiligt sind."
11. Juli 2011
Am 30. Juni 2011 erschien die neue Ausgabe von clara, dem Magazin der Fraktion DIE LINKE.
Schwerpunkt dieser Ausgabe: Die Energiewende http://www.linksfraktion.de/clara/energiewende-starten-2011-06-30-1/</tt></tt>
30. Juni 2011
Er ist seit zwei Jahren verboten, der Genmais MON 810. Seitdem ist der kommerzielle Anbau von Gentechnikpflanzen in Deutschland fast eingestellt. Doch die rechtliche Grundlage für dieses Verbot ist wackelig und droht jederzeit gekippt zu werden. Helfen könnte jetzt das Europaparlament: Der Umweltausschuss will Verbote von Gentech-Pflanzen durch die Mitgliedsstaaten auf eine feste rechtliche Basis stellen.
Doch der Vorschlag droht an den Stimmen deutscher FDP-, CDU/CSU- und SPD-Abgeordneter zu scheitern. Mittwoch in einer Woche wird abgestimmt. Nutzen Sie die Zeit und fordern Sie von den Politiker/innen: Stimmen Sie nicht im Sinne der Gentechniklobby - sondern der Bürger/innen Europas!
Unterzeichnen Sie unseren Eil-Appell!
Es muss weiterhin Priorität haben, die europaweite Zulassung von genmanipulierten Pflanzen durch die EU-Kommission zu verhindern und das intransparente Zulassungsverfahren zu reformieren. Derzeit stehen etwa 20 Gentechnik-Sorten kurz vor der Zulassung. Doch solange in der Kommission die Lobby äußerst einflussreich ist, hilft nur eines: dass die Mitgliedsländer ihre Äcker mit Verboten vor Gentechnik schützen können.
Der Vorschlag des Umweltausschusses setzt auf beiden Ebenen an: Einerseits soll das Zulassungsverfahren der EU reformiert werden. Andererseits soll den Mitgliedsländern ermöglicht werden, Anbauverbote aus Gründen des Umweltschutzes, volkswirtschaftlicher Kosten und wissenschaftlicher Unsicherheit zu erlassen. Damit könnte auch das hiesige Verbot des Genmaises MON 810 endlich rechtlich unangreifbar werden.
Appellieren Sie an die deutschen Abgeordneten!
Informieren Sie sich in der 5-Minuten-Info!

Auch nach dem großen Ostermarsch muss der Widerstand gegen die Urananreicherungsanlage in Gronau kontinuierlich weiter gehen. Darum rufen Bürgerinitiativen und Umweltverbände zur Teilnahme an einer Kundgebung mit Straßenfest vor der Urananreicherungsanlage auf, Röntgenstraße 4. Die Kundgebung beginnt am 3. Juli 2011 um 13 Uhr. Weiterlesen...
21. Juni 2011



Vor 10 Jahren hat unser Genosse Werner Ortmann das überparteilich und seither erfolgreich arbeitende "Bürgerforum Kleinenbroich" mit begründet. Eines der ersten Projekte, die er in das Bürgerforum Kleinenbroich brachte, war die Erweiterung der Kapazität der inzwischen zu kleinen Friedhofs-Kapelle und die Errichtung einer Unterstellmöglichkeit auf dem etwas außerhalb liegenden Friedhof.
Inzwischen haben die Mitglieder des Bürgerforums mit der tatkräftigen Unterstützung ortsansässiger Firmen auf dem Kapellen-Vorplatz einen Pavillon errichtet, durch den die bisherigen, argen Mängel des Kleinenbroicher Friedhofs abgestellt wurden. An der Einweihungsfeier, auf welcher der Bürgermeister Dietmar Ibach und Werner Ortmann am 29. April 2011 die Festansprachen hielten, nahm auch unser Ratsmitglied Bernd Makowiack teil. Dies war für ihn eine gute Gelegenheit für informative Gespäche mit den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern sowie mit den Sponsoren dieses Projektes.
An den monatlichen Treffen des Bürgerforums Kleinenbroich nehmen von Zeit zu Zeit auch Ratsmitglieder der anderen Parteien teil. Solche Kontakte sind eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Bürgerbeteiligung, die ein wichtiger und unerlässlicher Beitrag zum Abbau der gefährlichen Politker- und Parteien-Verdrossenheit ist.
Werner Ortmann
Albert-Schweitzer-Str. 2 c
41352 Korschenbroich
Telefon: 02161-671654
Fax: 02161-6787069
20. Juni 2011
MdB Ingrid Remmers
16. Juni 2011

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Das Bildungs- und Teilhabepaket soll Kindern und Jugendlichen aus Familien mit geringem Einkommen bessere Förderung und Unterstützung garantieren.
Skandalös ist in diesem Zusammenhang, dass Kinder von Asylbewerbern, die weniger als vier Jahre in Deutschland leben, keine Ansprüche geltend machen können - ein weiteres Versagen der Schwarz-Gelben Bundesregierung.
Damit Förderungen möglichst schnell in Anspruch genommen werden können, sollten Anträge bis zum 30. Juni 2011 eingereicht sein, um die Mittel auch rückwirkend ab Januar 2011 abrufen zu können. Förderung ist möglich bei:
Hier finden Sie das Antragsformular, eine Kurzbeschreibung der Leistungen und die ausführliche Beschreibung des Bildungs- und Teilhabepakets.
Mittwoch, 15. Juni 2011 |
Eine Gemeinschaftsschule | Teilnehmerinnen: Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes NRW und stellvertretende Ministerpräsidentin von NRW. Dorothea Schäfer, Vorsitzende der Gewerkschaft Wissenschaft und Erziehung in NRW. Christa Banisch, Schulrätin, Rhein-Kreis Neuss. Moderation: Andreas Vollmert. |

Ein Termin schon mal zum vormerken: Vom 24. bis 26. Juni findest das Fest der Solidarität der DKP-nahen Zeitung "Unsere Zeit" (UZ) in Dortmund statt. Zum zweijährlichen Fest werden wieder tausende Besucher aus verschiedenen linken Organisationen erwartet. DIE LINKE.NRW wird sich mit einem Zelt beteiligen. Auch die Bundestagslandesgruppe NRW sowie die Landtagsfraktion NRW beteiligen sich an den Vorbereitungen des Festes. Auf dem Fest wird es diverse politische Angebote und Diskussionen geben mit vielen internationalen Gästen. Aber auch kulturell hat das Fest viel zu bieten: Bekannte Bands wie Banda Bassotti, die Bots oder Microphone Mafia - um nur einige zu nennen - werden auf dem Fest für kulturelle Unterhaltung sorgen. Schlafplätze werden bereit gestellt sowie eine kostengünstige internationale Verpflegung. mehr unter http://www.dkp-online.de/pressefest/
30. Mai 2011


Lutz Hering
Am 26.5.2011 diskutierte die Volkswirtin Semirah Kenawi auf Einladung von Attac Neuss mit Mitgliedern politischer Parteien und von "Pax Christi" die aktuelle Finanzpolitik der EU.
Aufgabe der Politik wäre es, so Samirah Kenawi, "mit Werten spekulierendes Geld aus der Finanzwirtschaft" in die "Werte schaffende Realwirtschaft" zurück zu holen. Geeignet hierfür wären z.B. höhere Einkommenssteuern für Superreiche in ganz Europa, Vermögenssteuern auf Supervermögen und die Finanztransaktionssteuer. Dadurch stünde der Realwirtschaft zeitnah mehr Geld für Investitionen und Konsum zur Verfügung. Einige Folgen: Mehr Konsum, mehr Bedarf, mehr Produktion, mehr Arbeit. Ebenso: Mehr Akzeptanz der europäischen Idee, mehr politischer Spielraum für die EU, ein stabilerer Euro.
Statt dessen agieren unsere europäischen Politiker genau gegenteilig: Sie würgen per Sparverordnung (Griechenland, Spanien, Irland) und per Kreditgesetzgebung (Basel 3) die Realwirtschaft weiter ab. Steigende Arbeitslosigkeit, Massenelend und Unruhen werden die logische Folge sein. Europa unter Druck, der Euro gefährdet.
Lutz Hering
Liebe Freunde, liebe Sympathisanten und liebe Vertreter anderer Denkschulen, Parteien, Organisationen,
am 26.Mai 2011, Danziger Strasse 7, Neuss (Hafen) kommt Semirah Kenawi - eine hoch geschätzte Volkswirtin - zu uns nach Neuss zu einer Diskussionsrunde.
Thema "Falschgeld" - warum der Zins unsere Wirtschaft kaputt macht.
Die anhängenden zwei Dateien sollen Ihnen/Euch eine erste Begegnung mit dem Diskussionsstoff ermöglichen, ergänzend sei auf das Buch "Falschgeld" von Frau Kenawi und (in Google) auf Sivio Gesell verwiesen, in dessen Denktradition Frau Kenawi sich bewegt.
Zins_und_Wucher_aus_theologischer_Sicht.pdf
Wir bitten Sie/Euch höflich um eine kurze Teilnahmemeldung per email, um ggf. rechtzeitig einen größeren Raum zu planen.
Lutz Hering, Attac Neuss, Email: lutz_hering@hotmail.com

Ab 1. Mai 2011 steht der deutsche Arbeitsmarkt auch ArbeitnehmerInnen aus dem europäischen Ausland offen.
Überdurchschnittlich betroffen von der Öffnung der Arbeitsmärkte und der Zuwanderung von ArbeitnehmerInnen der mittel- und osteuropäischen Staaten wird in Deutschland der Niedriglohnsektor sein.
Darum ist endlich ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn von 10 Euro einzuführen. Ohne diesen Schutzmechanismus wird der Unterbietungswettbewerb bei den Löhnen weiter befeuert.
In 20 Ländern der Europäischen Union gibt es branchenübergreifende, gesetzliche Mindestlöhne. Was in anderen Ländern selbstverständlich ist, wird Beschäftigten in Deutschland verwehrt, nämlich der Schutz vor flächendeckendem Lohndumping.
Die große Koalition aus SPD/Grüne sowie CDU/CSU und FDP haben mit den Hartz Gesetzen und der Agenda 2010 das Lohngefüge gezielt unter Druck gesetzt.
Ausweitung von Leiharbeit und Billigjobs sind Ergebnisse dieser Politik. Immer mehr Vollzeitbeschäftigte müssen ihr Einkommen mit Hartz IV- Leistungen aufstocken. Die Menschen sind arm trotz Arbeit. (>>>)
18. März 2011

Im Bürgerforum Kleinenbroich haben sich vor ca. 10 Jahren Bürgerinnen und Bürger aus verschiedenen Vereinen und Gruppierungen zusammen gefunden, um Rat und Verwaltung bei der Gestaltung dieses Korschenbroicher Stadtteils überparteilich auch als „Sprachrohr“ der Bürger/innen zu unterstützen.
Da die Integration von Neubürgerinnen und Neubürgern und vor allem von Kindern und Jugendlichen in das Stadtgeschehen und das rege Vereinsleben von allen Seiten schon seit Jahren beklagt wird, hatte unser Genosse Werner Ortmann, der auch aktives Gründungsmitglied des Bürgerforums ist, die Durchführung einer Veranstaltung angeregt, auf welcher sich alle Vereine und Parteien den Kleinenbroicher Bürgerinnen und Bürgern in geeigneter, interessanter Form präsentieren können.
In mehreren Vorbereitungsveranstaltungen wurde dieser Vorschlag des Bürgerforums von den angesprochenen Vereinen und Parteien sehr begrüßt, zumal fast alle beteiligten Gruppen seit Jahren auch Nachwuchssorgen haben.
Auch unser Ortsverband hat sich durch eine Kuchen- und Kaffee-Spende zur Finanzierung der Veranstaltung mit einem Informationsstand in der Kleinenbroicher Mehrzweckhalle beteiligt. Durch ein speziell hierfür hergestelltes Flugblatt und durch ausgelegtes Informationsmaterial sowie durch Gespräche mit unseren beiden Kreistags-Mitgliedern und unserem Kreisverbands-Vorsitzenden konnten sich die Besucher/innen über die Arbeit unserer Partei informieren.
Trotz der mehrmaligen Ankündigung in der Presse, der ausgehängten Plakate und der interessanten Darbietungen haben nur ca. 600 Bürger/innen diese erste Kleinenbroicher Vereins-Börse besucht.
Dennoch waren alle Teilnehmer recht zufrieden; denn zwischen den einzelnen Vereinen und Partien wurden neue, nützliche Kontakte geknüpft und bereits bestehende Kontakte intensiviert.
Daher stand für alle Beteiligten am Schluss der Veranstaltung fest: Nur durch eine noch engere Zusammenarbeit der Kleinenbroicher Vereine und Parteien kann die Verbesserung der Lebensqualität erreicht werden. Der Anfang ist gemacht!
Auch unser Ortsverband wird sich wieder an den Veranstaltungen des Bündnisses der Kleinenbroicher Vereine und Parteien sowie des Bürgerforums Kleinenbroich aktiv beteiligen; denn für eine erfolgreiche Kommunal-Politik ist die Einbindung unserer Partei unverzichtbar.

Sympathisanten und Mitglieder der LINKEN können sich auf der Plattform Liquid Democracy (LIQD) an der Programmdebatte der LINKEN beteiligen. LIQD erfordert etwas Einarbeitung. Hier bieten wir umfangreiche Informationen an. Mitglieder der LINKEN können hier außerdem das Stimmrecht beantragen.
Zur Elektronischen Programmdebatte
17. März 2011

Gregor Gysi
Japan droht der Super-GAU. Millionen Menschen können durch Radioaktivität an Krebs erkranken. Dies geschieht den Japanerinnen und Japanern, die als einzige schon die furchtbaren Leiden eines Atombombeneinsatzes durch die USA 1945 auf Hiroshima und Nagasaki erleben mussten. Wir trauern um die zahlreichen Opfer. Unser tiefes Mitgefühlt gilt ihren Angehörigen. "Wir brauchen keine vorübergehende, sondern eine endgültige Abschaltung der Atomkraftwerke. Unabhängig davon müssen wir unverzüglich und sofort einen Strompreisstopp durchsetzen. Die Konzerne haben Profitpolster. Sie müssen die Verluste tragen - nicht die Bürgerinnen und Bürger und nicht die anderen Unternehmen. Die Politik muss wieder zuständig werden für die Strompreiskontrolle", mahnt Gregor Gysi am 17. März in seiner Antwort auf die Regierungserklärung von Kanzlerin Merkel zu Konsequenzen aus den Ereignissen in Japan. Die Lobbyistenpolitik der Kanzlerin gefährdet unsere Demokratie, betont Gysi. ... Video auf YouTube ansehen
Weitere Informationen finden Sie unter:
www FAQ: Fragen und Antworten zum Atomausstieg
www Dorothée Menzner: Laufzeitverlängerung wird formal nicht ausgesetz
www Wolfgang Neskovic: Merkel-Moratorium ist vereinbarter Gesetzesbruch
www Gregor Gysi: Atomausstieg unverzüglich und unumkehrbar (YouTube)
1. März 2011
Um die Ordnung auf dem Arbeitsmarkt wiederherzustellen, dürfen Leiharbeitskräfte nicht weniger verdienen als Stammbelegschaften. Das bekräftigt der Arbeitsmarktforscher Prof. Dr. Gerhard Bosch. Er ist überzeugt: Wenn die Gewerkschaften ihre gemeinsame Kampagne für Equal Pay konsequent fortführen, dann können sie das auch durchsetzen. http://www.einblick.dgb.de/2011/04/e4s7.htm/
28. Februar 2011
Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik standen die Kommunen schlechter da als im vergangenen Jahr. Fast zehn Milliarden Euro fehlten in den Kassen, 2011 sieht es nicht besser aus. Jetzt muss der Bund Städten und Gemeinden finanziell unter die Arme greifen. Hier geht es zum Artikel des DGB
20. Februar 2011
Am 17. Februar 2011 wurde der durch die Verwaltung vorgelegte Haushaltsentwurf 2011 mit Stimmen der CDU, der SPD und der Aktiven durch den Stadtrat gewunken. Die Stellungnahme der Korschenbroicher Linken seitens des Stadtratsmitglieds Bernd Makowiack nachfolgend als pdf-Datei: Haushaltsrede Bernd Makowiack
10. Februar 2011
http://www.linksfraktion.de/pressemitteilungen/schaebiger-wahlkampf-hartz-iv-parteien-kosten-betroffenen/ CDU, CSU, SPD, FDP und Grünen haben ihre informellen Verhandlungen über die Neuregelung von Hartz IV für gescheitert erklärt, von denen DIE LINKE verfassungswidrig ausgeschlossen worden war. "Dass damit CDU, CSU, FDP, SPD und Grüne 1,8 Millionen Kindern weiter einen Zuschuss zum Mittagessen verwehren, macht deutlich, dass ihnen deren Schicksal gleichgültig ist", kritisiert Gregor Gysi ebenso wie die "beispiellose Ignoranz gegenüber dem Bundesverfassungsgericht und seinem Urteil". MEHR
9. Februar 2011


Solidarität mit den streikenden Hebammen in NRW!
Vom 01. – 25. März werden in NRW Hebammen in den Streik treten. Unter dem Motto "Hebammen können von ihrer Arbeit nicht leben, deshalb werden sie sie auch nicht einbringen“, streiten sie für den Erhalt der wohnortnahen Versorgung durch Hebammen, anständige Bezahlung für ihre Arbeit und den Erhalt der Hebammenhilfe in Deutschland. DIE LINKE. NRW erklärt ihre Solidarität mit den streikenden Hebammen.
Katharina Schwabedissen, Landessprecherin DIE LINKE. NRW erklärt dazu: „Viel wird über die Zukunft von Kindern und den Wert des Lebens diskutiert. Während die Debatte um die Quote für Frauen in Aufsichtsräte laut ist, wird stillschweigend dort gekürzt, wo vor allem Frauen ihre Erfahrung und Arbeit dem Leben widmen. In den Berufen, in denen die Frauenquote übererfüllt ist, werden Löhne gezahlt, die vor allem eins zeigen: die Sorge um das Leben ist offenbar den Regierenden nichts wert. DIE LINKE. NRW fordert ein Umdenken von der Politik und wird an der Seite der Hebammen dafür kämpfen, dass ihre Arbeit endlich anständig bezahlt wird. Eine Hebammen trägt mindestens die Verantwortung eines Herrn Ackermann.“
Sylvia Gabelmann, stellv. Landessprecherin DIE LINKE. NRW ergänzt: "Wenn sich die Arbeitsbedingungen der Hebammen weiter verschlechtern, wird es immer weniger Frauen geben, die diesen Beruf ausüben. Es wird dazu kommen, dass die Angebote für Hausgeburten oder Geburten in Geburtshäusern sinken. Die werdenden Mütter werden zunehmend gezwungen sein, ihre Kinder in der Klinik zur Welt zu bringen.
Klinikaufenthalte werden sich verlängern, wenn eine ambulante Betreuung nach der Geburt zuhause nicht ausreichend gewährleistet wird. Um den Frauen weiterhin die Wahlmöglichkeit zu lassen, wo und wie sie ihre Kinder bekommen möchten, ist eine ausreichende Bezahlung der Hebammen Voraussetzung. Die Linke. NRW fordert alle Männer und Frauen auf, die Hebammen tatkräftig in ihren Forderungen zu unterstützen."
8. Februar 2011
„Diese neue Konvention ist ein Meilenstein nicht nur für die empanzipatorische
Behindertenbewegung. In der Konvention waltet das Prinzip des Dazugehörens.
Die Konvention überwindet die medizinische Sicht auf Behinderung. Sie
gibt ihr eine soziale Dimension und hebt die Ermöglichung der Teilhabe und
die Entfaltung von Persönlichkeit auf die Ebene der Menschenrechte.“ (Ilja
Seifert, behindertenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im
Bundestag)
Stellungnahme der Kreistagsabgeordneten der Linken im Kreistag Rhein-Kreis Neuss, Hans-Wilhelm Grütjen und Harald Farle unter
8. Februar 2011
DIE LINKE hat die Pläne der Bundesregierung zur künftigen Finanzierung der Pflegeversicherung scharf kritisiert. Sie seien "ungerecht und unsinnig", sagt die pflegepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion, Kathrin Senger-Schäfer, in einer Mitteilung. "Die soziale Pflegeversicherung hat sich bewährt und muss als solidarische Bürgerinnen- und Bürgerversicherung weiterentwickelt werden." Ilja Seifert erklärt in seiner Rede, es gehe schließlich um die "Ermöglichung von Teilhabe, auch wenn jemand auf fremde Hilfe angewiesen" ist.
7. Februar 2011
Laut einer DGB-Studie brauchen Zehntausende Leiharbeiter zusätzlich zum Einommen HARTZ IV. Die Verdienste reichen nicht zum Leben und sind deutlich geringer als die regulär Beschäftigter. mehr unter: http://www.welt.de/wirtschaft/article12470255/Jeder-achte-Leiharbeiter-braucht-Hartz-IV.html
14. Dezember 2010

Auf Einladung des Bürgerforums Kleinenbroich trafen sich am 8. Dezember 2010 die Repräsentanten der Kleinenbroicher Vereine und Parteien zum 2. Mal zwecks Vorbereitung einer Veranstaltung, die am Sonntag, dem 13. März 2011, von 10 bis 17 Uhr in der Kleinenbroicher Mehrzweckhalle durchgeführt wird.
Hier werden sich die örtlichen Vereine und Parteien den Bürgerinnen und Bürgern vorstellen, und zwar an Info-Ständen und durch Programm-Beiträge, die den hoffentlich zahlreich erscheinenden Gästen einen Einblick in die vielfältigen und interessanten Aktivitäten der Vereine und Parteien gewähren sollen.
Mit dieser ersten Veranstaltung sollen insbesondere diejenigen Bürgerinnen und Bürger angesprochen werden, die bisher noch etwas abseits stehen und die sich in Kleinenbroich leider noch nicht so richtig heimisch fühlen.
Diese „Vereins-Börse“ hat sich außerdem zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche über die vielfältigen Möglichkeiten, sich in das Stadtteil-Geschehen bzw. –Gemeinschaft einzubringen, zu informieren.
Dort wollen die Veranstalter sich auch gegenseitig über ihre Aktivitäten näher austauschen und die Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit erörtern.
Da in den anderen Stadtteilen Korschenbroichs bereits solche Zusammenschlüsse bestehen und erfolgreich agieren, ist es dringend notwendig, dass möglichst bald auch in Kleinenbroich zu einer dauerhaften Kooperation zum Wohle und Nutzen der Bürgerinnen und Bürger kommt.
Mit den Vorbereitungsgesprächen und der Durchführung der ersten „Vereins-Börse“ wird ein hoffnungsvoller Anfang gemacht.
Jedoch bedarf es für das engere Zusammenwachsen und für die Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls, also für ein „Bündnis Kleinenbroich“, noch vieler, persönlicher Gespräche und Anregungen..
Die Linke Korschenbroich unterstützt diese Initiative, weil hiermit den Bürgerinnen und Bürgern auch das aktive Mitwirken an der weiteren Verbesserung ihrer Lebensqualität in Kleinenbroich ermöglicht bzw. erleichtert wird.
Hallo, die Nachrichten über die Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima machen fassungslos und wuetend. Kanzlerin Merkel will jetzt die AKW-Laufzeitverlaengerung für drei Monate aussetzen und sieben AKWs stillstehen... mehr
Am Samstag, dem 2.4.2011 trafen sich Mitglieder und Gäste aus den Kreisverbänden Krefeld, Möchengladbach, Neuss und Viersen in Räumen der "Alten Schule-Steinstraße Nachdem Oliver Reising die Teilnehmer/innen im Namen des... mehr
Im Bürgerforum Kleinenbroich haben sich vor ca. 10 Jahren Bürgerinnen und Bürger aus verschiedenen Vereinen und Gruppierungen zusammen gefunden, um Rat und Verwaltung bei der Gestaltung dieses Korschenbroicher Stadtteils... mehr
Am diesjährigen „Dreck-weg-Tag“ beteiligte sich im Ortsteil Kleinenbroich erstmalig unser Ratsmitglied Bernd Makowiack, der den anderen beteiligten Helfern einige Hinweise auf illegale Müll-Ablagerungerung geben konnte, die er... mehr
Die kommende Bürgersprechstunde der LINKEN in der Stadt Korschenbroich findet statt am 19.01.2011 um 18 Uhr im Hannenstammhaus Korschenbroich. Für Fragen und Anregungen stehen das Stadtratsmitglied Bernd Makowiack und der... mehr