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6. Februar 2012

Wartehäuschen Bismarckstraße

Sehr geehrter Herr Dick,

ich wurde per email auf folgenden Missstand aufmerksam gemacht und bitte die
Verwaltung dringend kurzfristig tätig zu werden, damit die Örtlichkeit auch im
Sinne unserer behinderten Bürger gefahrlos passiert werden kann.

Auszug der EMAIL:

…..Seit der Aufstellung der beiden Wartehäuschen an den Bushaltestellen
Bismarckstraße werde ich auf die schlechte Platzierung des südlich aufgestellten
Wartehäuschens angesprochen, insbesondere von Bürgerinnen und Bürgern die sich
daran erinnerten, dass wir den Anstoß für die in vergangenen Jahr von der Stadt
durchgeführten Aktion gegeben hatten……eine Optimierung der Platzierung
einsetzen.  
Es wird lediglich die ungünstige Platzierung des südlichen Wartehäuschens
beanstandet ("Warum mitten auf dem Fußweg ?"), zumal ja auch der hintere
Durchgang eigentlich viel zu schmal ist (= nur ca. 1 1/2 Bürgersteigplatten die
beiden Regenwasserabläufe sind Stolperfallen!).
Der vordere Durchgang an der Straße wird anderen Passanten (speziell
Rollstuhlfahrern und Rollator-Nutzern) insbesondere zu "Stoßzeiten" (=
Schüler-Busverkehr) erschwert.

Folgende Lösungen werden vorgeschlagen:
 1.
Nutzung einer Fläche des Spielplatzes für das südliche Wartehäuschen, wie dies
bereits auf der Grünfläche der Grünfläche für das nördliche Wartehäuschen
praktiziert wurde (= beste Lösung, weil hierdurch ausreichend breiter Durchgang
auch bei "Stoßverkehr" ermöglicht wird).
 2.
Beseitigung des hinteren Durchgangs (= ca. 1 1/2 Bürgersteigplatten) und
Versetzung des Wartehäuschens bis zum Zaun des Spielplatzes.
(= zweitbeste Lösung, weil hierdurch der vordere Durchgang an der Haltebucht nur
um ca. 1 1/2 Platten verbreitert würde / Sicherheit!)
 
Da auf Bürgerwunsch durch die Stadt auch bereits in anderen Stadtteilen
Verbesserungen an den dort aufgestellten Wartehäuschen vorgenommen wurden, wird
die Stadt sich auch unseren Vorschlag aufgreifen.
 

Ich bitte um Unterrichtung der eingeleiteten Maßnahmen.


M.f.G.

Bernd Makowiack
Rechtsanwalt
Ratsmitglied Stadt Korschenbroich
Sprecher DIE LINKE OV Korschenbroich

Am Stepprather Hof 36
41352 Korschenbroich

02161 402650
02161 402660 FAX
0172 2046678

www.ra-online24.com



Sehr geehrter Herr Markowiak,

aufgrund Ihrer Email habe ich mir die Haltestelle vor Ort angeschaut.

Meiner Ansicht nach handelt es sich im vorliegenden Fall keinesfalls um einen Missstand. Die beiden angesprochenen Standorte sind grundsätzlich nicht vergleichbar. Hatten wir auf der gegenüberliegenden Seite die Möglichkeit nach hinten in einen freien Bereich der Grünanlage weichen zu können, stehen hinter dem Wartehäuschen zwei große Bäume. Um hier für die Zukunft Beschädigungen an der Wartehalle möglichst  ausschließen zu können, wurde bewusst der Abstand zur Grundstücksgrenze gewählt. Weiter nach vorne rücken konnten wir aus Gründen der Verkehrssicherung auch nicht. Eine Fällung der Bäume auf dem Spielplatz kam für uns nicht in Betracht.

Ein Vergleich mit der Situation in Lüttenglehn ist keinesfalls zulässig, da es dort nicht um den Standort sondern der Größe der Wartehalle ging. Die ursprünglich aufgebaute Halle war so klein, dass sie die Fahrgeäste nicht in dem notwendigen Maße hätte aufnehmen können.


Mit freundlichen Grüßen
Georg Onkelbach
__________________________________________________

Stadt Korschenbroich
Leiter Fachbereich 3
Hindenburgstraße 56
41352 Korschenbroich
Tel.: 02161/613246
Fax: 02161/613109
mailto: Georg.Onkelbach@korschenbroich.de
www.korschenbroich.de



12. Januar 2012

Presseerklärung

DIE LINKE in Korschenbroich begrüßt das Vorhaben, an zentraler Stelle im Ortsteil Korschenbroich ein weiteres Altenheim zu errichten und so vor Ort dazu beizutragen, dass im Zuge der weiteren demografischen Entwicklung  Angebot und Nachfrage an seniorengerechten Wohnmöglichkeiten übereinstimmen.
Nach intensiver Diskussion, in der insbesondere die Frage thematisiert wurde, inwieweit der gewählte Standort an der Friedrich-Ebert-Str. mit den Verkehrsbelastungen und den Emissionen auch der Bahn der geeignete Ort für eine Bebauung und Nutzung sei, kam der Ortsverband zu der Überzeugung, dass die Vorteile dieses Standortes die Nachteile bei weitem überwiegen.
Der Ortsverband folgt mit dieser Entscheidung der Argumentation des Ratsmitglieds Bernd Makowiack. Bernd Makowiack wies darauf hin, dass die Bebauungsplanung des 8.000 Quadratmeter großen Grundstücks diesem Standortnachteil Rechnung tragen muss und der Stadtrat in der Pflicht ist auf die Planung einzuwirken.
Gegenüber dem Standortnachteil, so Makowiack, hat der gewählte Standort mehrere Vorteile: Zum einen ist er gut  an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden und sichert den Bewohnern und Bewohnerinnen Mobilität auch über die kommunalen Grenzen hinweg, zum anderen ist der Standort zentral gelegen, die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenheims können damit den Ortskern mit seinen vielfältigen Angeboten eigenständig fußläufig erreichen und sind damit nicht örtlich aus der Gemeinschaft ausgegrenzt.
Dennoch, so Ratsmitglied Makowiack abschließend, kann und darf das Vorhalten von Wohnmöglichkeiten in Altersheimen nur eine unter mehreren Alternativen sein – wir müssen uns auch um das vermehrte Angebot an altersgerechten privaten Wohnmöglichkeiten kümmern.