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Katja Kipping / AG HartzIV

Die Ärmsten gehen bei Kindergelderhöhung leer aus

 

Die Bundesregierung hat in der heutigen Kabinettssitzung die Erhöhung

des Kindergeldes um zwei Euro beschlossen. Dazu erklärt Katja Kipping,

Vorsitzende der Partei DIE LINKE:

SPD und CDU/CSU werden sich für diese mickrige Kindergelderhöhung auf
die Schulter klopfen. Doch zur traurigen Realität in diesem Lande
gehört, dass gerade die Ärmsten davon überhaupt nichts haben: Das
Kindergeld wird auf Sozialleistungen komplett angerechnet. Die Kinder
von Langzeiterwerbslosen und von Alleinerziehenden, die zumindest auf
aufstockende Sozialleistungen angewiesen sind, weil ihr Einkommen nicht
reicht, gehen auch bei dieser Kindergelderhöhung leer aus.

DIE LINKE fordert, dass das Kindergeld künftig nicht mehr auf
Sozialleistungen angerechnet wird. Damit diejenigen Familien, die das
Kindergeld am nötigsten brauchen, auch wirklich etwas davon haben.



Quelle:
http://www.die-linke.de/nc/presse/presseerklaerungen/detail/artikel/die-aermsten-gehen-bei-kindergelderhoehung-leer-aus/


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