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OV Meerbusch/Marco Nowak

12. Konferenz für Gesundheit, Pflege und Alter des Rhein-Kreises Neuss

Unser Sprecher Marco Nowak ist heute in Vertretung unseres Kreistagsabgeordneten Oliver Schulz bei der 12. Konferenz für Gesundheit, Pflege und Alter des Rhein-Kreises Neuss im Kreishaus in Grevenbroich vertreten. Als Themenschwerpunkt wird es in erster Linie um Kinder- und Jugendgesundheit gehen. Die Konferenz ist als offizielle Fortbildungsveranstaltung durch die Ärztekammer zertifiziert.

Im ersten Teil, referiert Prof. Dr. med. Christian Gnoth, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, green-ivf- Grevenbroicher Endokrinologie und IVF-Zentrum über die Möglichkeiten der Moderen Reproduktionsmedizin – was ist machbar, was ist erlaubt?. Hier macht er auf die heutigen Möglichkeiten aufmerksam, sowohl derer in Deutschland zulässigen als auch derer in Deutschland nicht oder noch nicht zulässig. In der anschließenden Fragerunde wurde vor allem über die Finanzierungs- und Kostenfrage diskutiert, aber auch Ethische Fragen wurden gestellt, die in der tiefe jedoch in der kürze der Zeit nicht zu diskutieren waren.

Im zweiten Teil referiert Dr. Hakan Kaymak, Augenarzt, Augenchirurg und leitender Operateur im Makula-Netzhaut-Zentrum im MVZ Düsseldorf, über die Myopie (Kurzsichtigkeit) bei Kindern und Jugendlichen. Zunächst geht er auf die Allgemeinen Symptome der Myopie und die Ursachen ein. Eine große Erkenntnis hierbei ist, je länger und mehr sich Kinder draußen im normalen Sonnenlicht aufhalten, je geringer ist die Gefahr, dass sie eine Myopie ausbilden. Wichtig gerade auch für Kinder und Jugendliche ist auch eine Überanstrengung zu vermeiden, beim lesen z.B. regelmäßig nach 20 Minuten Pausen einlegen. Aber er macht auch deutlich das nach neusten Studien, die Situation in Schulen oft nicht optimal ist und es in den Klassen zu dunkel ist.

Als nächstes berichtet Barbara Albrecht, Leitende Kinderärztin im Kinder- und Jugendärztlichen Dienst des Rhein-Kreis-Neuss über die Kinder- und Jugendgesundheit im Rhein Kreis Neuss anhand von „rundum Gesund“

Danach referieren Brigitte Ring, Leitung in der KiTa St. Paulus in Neuss und Hike Haas, stellv. Leitung in der Zauberhütte in Neuss, über das Projekt „aufgeweckt“ und deren Beispiele aus der Praxis. Frau Albrecht berichtet erst mal über Strukturen, Projekte und Programme von 1990 – bis heute im Rhein-Kreis Neuss. 2009 wurden die einzelnen kommunalen Projekte und Programme in eine Gesamtstrategie umgewandelt und über das Programm „rundum Gesund“ bis heute umgesetzt und weiter optimiert.Weiter gibt Sie eine Übersicht über die Aufgaben und Strukturen des Kinder- und Jugendärztlichen Dienst. Zum Schluss stellt sie das Projekt „aufgeweckt“ ausführlich vor, welches bereits in den Stadtteilen Neuss -Weckhoven und Neuss – Erftal erfolgreich umgesetzt wird. Frau Ring erklärt den Unterschied zu anderen Projekten, so ist „aufgeweckt“ ein Projekt was Kinder und Eltern bereits ab der Kita begleitet und unterstützt bis zur Schule. Frau Ring erklärt weiter das es natürlich mit Aufwand verbunden ist, dieser sich jedoch in jeder Hinsicht bezahlt macht. Frau Haas begrüßt aus sich der Kita vor allem die schon frühen Untersuchungen durch den Kinder- und Jugendärztlichen Dienst des Kreises Neuss. Weiter beschreibt Frau Ring die Veränderungen im Kita Alltag, hier ist vor allem die Ernährung als positiv zu nennen. Weiter wünschen sich beide eine ständige Weiterentwicklung und Verbesserung des Projektes.

Im TOP 5 berichtet Marcus Mertens, Abteilungsleiter im Sozialamt des Rhein-Kreis Neuss über die Örtliche Planung nach §7 des Altenpflegegesetzes.Herr Mertens berichtet eingangs über den Sachstand zur Maßnahme Gewinnung von Pflegepersonal.Als weitere Maßnahme berichtet er über die Schaffung solitärer Kurzzeitpflegeplätze im gesamten Rhein-Kreis Neuss. Im dritten Teil berichtet Herr Mertens über die Bedarfsplanung zur Schaffung neuer stationärer Pflegeplätze in Kommunen mit entsprechendem Bedarf. Hierbei geht es vor allem um die bessere und vor allem effektiveren Nutzung vorhandener Pflegeeinrichtungen, die Aufgrund des Mangels an Pflegepersonal nicht voll ausgelastet sind. Es soll so vermieden werden, immer weiter neue Pflegeeinrichtungen zu planen und zu bauen, für die es wiederum auch nicht ausreichend qualifiziertes Personal geben würde.

Im Letzten Teil stellt Birgit Arens, Abteilungsleitung Ambulante Pflege und Betreuung/Caritasverband Rhein-Kreis Neuss e.V. die Tagespflege Kaarst-Büttgen vor. Frau Arens erörtert einmal den Ablauf einer solchen Tagespflege und stellt auch die Vorzüge für die Tagesgäste dar. Die Vorzüge liegen hier ganz klar auf der geringeren Gefahr der Abschottung oder Vereinsamung im Alter. 

Mit diesem Vortrag schließt dann auch die 12. Konferenz für Gesundheit, Pflege und Alter, die nächste Konferenz findet am 6. November 2019 statt.


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