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OV Meerbusch/Marco Nowak

Dr.-Franz-Schütz-Platz, ab Montag nur noch mit Gebühren!

Was wie ein schlechter Scherz klingt, ist für die Anwohner ab Montag den 7.Januar 2019 Realität, 45€ pro Monat jedoch keine Parkplatzgarantie. Anwohner enttäuscht von Kommunalpolitik. Die Fraktion DIE LINKE. und Piraten im Rat der Stadt Meerbusch stimmten mit Blick auf diese Probleme, gegen die Parkgebühren.

Noch ist alles beim Alten, nur die noch abgeklebten neuen Verkehrsschilder lassen erahnen was ab dem 7. Januar 2019 auf und um den Dr.-Franz-Schütz-Platz in Meerbusch-Büderich passiert. Die Zeit des kostenlosen Parkens geht zu Ende, CDU, Grüne und SPD ebneten kommunalpolitisch den Weg hierfür. Ohne wirklich ein Konzept für die dadurch entstehenden Probleme zu haben. Hier agierte man frei nach dem Motto „erst mal das Kind in den Brunnen werfen, wie es rauskommt überlegen wir während es ertrinkt!“ Denn an die Nebenwirkungen in den Straßen, wie z.B. Am Pfarrgarten, in denen das Parken nur noch für eine Stunde mit Parkscheibe erlaubt sein wird, hat erst mal keiner „realistisch“ gedacht. Die hierfür verantwortlichen Parteien verweisen erst mal stur auf die Stellplatzverordnung, denn laut dieser sollten „theoretisch“ genügend Parkplätze auf den Privatgrundstücken für die Anwohner vorhanden sein. Wie so oft gehen hier Theorie und Praxis aneinander vorbei. Was zusätzlich wie blanker „Hohn“ den Anwohnern gegenüber wirkt, ist das Angebot für 45€ pro Monat einen von 90 Dauerparkplätzen auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz zu mieten, jedoch ohne Parkplatzgarantie.

Genau mit Sicht auf diese Probleme stimmte die Fraktion Die Linke. und Piraten im Rat der Stadt Meerbusch gegen diese Regelung. Wir fordern, erst ein schlüssiges und vor allem fertiges Konzept zu erstellen, bevor Tatsachen und damit größere Probleme geschaffen werden. 

Bei den verantwortlichen Parteien sieht man diese Probleme und Sorgen der Anwohner offensichtlich nicht, will sich aber nach dem 7. Januar 2019 so es denn Probleme gibt, mit diesen beschäftigen. Kurzfristig werden die Anwohner hier nun also erst mal allein gelassen, denn eine kurzfristige Lösung für diese Probleme wird es so nun nicht geben.

Die Linke Meerbusch wird sich weiter gegen eine solch „realitätsfremde“ Kommunalpolitik stellen, und versuchen Politik für die Bürgerinnen und Bürger zu machen und nicht an Ihnen vorbei, wie im aktuellen Fall. Gerade in solchen Fällen freuen wir uns über den direkten Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern, um im Sinne für ein starkes und sozialgerechtes Meerbusch handeln zu können. Denn starke Kommunalpolitik ist nicht nur „handeln“, sondern beginnt vor allem mit „zuhören“.


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