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W. Rogel-Obermanns

Erhalt und Weiterentwicklung?

Demonstration für das Krankenhaus Grevenbroich

Die letzte NRW-Krankenhausreform fördert das Staatsversagen im Gesundheitssystem.

Am 20. August 2021 hatte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) seine Pläne für die Umsetzung NRW-Krankenhausreform vorgestellt. Dazu erklärt DIE LINKE. Grevenbroich: „Der NRW-Gesundheitsminister nennt sie Spezialisierung der Krankenhaus-Landschaft, wir nennen die NRW-Krankenhausreform schwarz-gelbe Schließungskampagne.“

Gerade die Pandemie hat doch gezeigt, dass der Gesundheitssektor am Limit ist. Die Krankenhäuser sind unterfinanziert und die Beschäftigten überlastet. Die Konsequenz daraus muss der Ausbau der Krankenhäuser sein, nicht ihr Abbau. Eine auskömmliche Finanzierung und mehr Personal, das auch besser bezahlt wird, sind im Sinne der Daseinsvorsorge nicht verhandelbar.

Bereits im dazugehörigen Gesetzesentwurf hatten CDU und FDP von ‚Insolvenzen der Krankenhäuser‘ geredet. Die medizinische und pflegerische Versorgung der Menschen ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Für die Finanzierung schlägt DIE LINKE eine „Solidarische Gesundheits- und Pflegeversicherung“ vor.

Ein aktuelles Thema in Grevenbroich und Umgebung ist das Krankenhaus Grevenbroich mit vielen offenen Fragen. Wird es künftig ein Krankenhaus geben? Wenn ja, wie wird es dort weiter gehen. Am Samstag, dem 11. September, demonstrierten 300 Bürgerinnen und Bürger für das Krankenhaus Grevenbroich.

Auf der Kundgebung forderten die Bürgermeister der Stadt Grevenbroich, Herr Krützen(SPD), der Stadt Jüchen, Herr Zillikens(CDU) und Herr Mertens (SPD), den Erhalt und Weiterentwicklung des Krankenhauses in Grevenbroich.

Nach der Demonstration in Grevenbroich am 11. September bleiben offene Fragen:

· Die Äußerung von Landrat Petrauschke (CDU) auf der Kundgebung „Es ist Quatsch zurzeit über eine Schließung des Krankenhauses zu sprechen“ wirft die Frage auf: Was meint er mit „zurzeit“?

· Das Rheinland-Klinikum teilt zwar mit, das Krankenhaus Grevenbroich bleibt - es kann aber niemand mitteilen, in welcher Form.

· Was ist mit den Beschäftigten im Krankenhaus? Bleiben sie dort oder bekommen sie einen Arbeitsplatz an einem anderen Standort?

· Wird die Geburtsstation, die zum 1. Februar 2021 vorübergehend geschlossen wurde, wieder eröffnet?

In den nächsten Wochen und Monaten werden der Kreisausschuss, der Kreistag und der Rat der Stadt Neuss über die Zukunft des Krankenhauses entscheiden und das hoffentlich schnell, weil das andauernde Aufzeigen der angeblichen Schwächen dem Ruf des Krankenhauses schadet.

Grevenbroich hat ein gutes Krankenhaus, das gestärkt und weiterentwickelt werden muss!

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