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OV Meerbusch/Marco Nowak

Freiwilligen Dienst in der sozialen Gesellschaft

stärken statt Rückgang zu „antiquiertem“ Zwang und Pflicht

 

Losgetreten von der Union beginnt auf ein neues die Diskussion um eine Wiedereinführung der Wehrpflicht. Auch nicht gänzlich neu ist die Idee der Union, statt einem reinen Zwang zum Dienst an der Waffe, einen Ersatzdienst leisten zu können. Die Frage die man sich nun stellen muss, braucht es wirklich einen Rückgang zu diesen „verstaubten“ Mitteln?! Oder ist es an der Zeit zu verstehen, das ein freiwilliges ableisten eines solchen Dienstes mit mehr „Attraktivität“ und „Perspektive“ zu einer Stärkung der sozialen Gesellschaft führt, als das es ein „antiquierter Zwang oder Pflicht“ es tun. Marco Nowak von den Linken Meerbusch sieht den Ansatz für eine Verbesserung in diesem Bereich klar bei einer ausgedehnten Reform des Freiwilligen Dienstes. Hier muss die Attraktivität für Schulabgänger in allen Bereichen gesteigert werden und es müssen Perspektiven geschaffen werden, die sich aus einem solchen Engagement ergeben. Der Freiwilligen Dienst, darf auch keine Börse für „billige befristete Arbeitskräfte“ sein, wie es mir aus eigener Erfahrung selbst bekannt ist. Freiwilligen Dienst ist so viel mehr als nur Zivildienst im Pflegeheim und eine echte Chance für das Ehrenamt. Wenn erst das „gute“ Gefühl wieder geweckt ist, sich sozial in der Gesellschaft einzubringen und einen Beitrag zu leisten für ein sozialgerechtes miteinander, ist die Schwelle sich weiter zu betätigen um einiges geringer. Eine Pflicht oder ein Zwang kann hier nicht das Mittel der Wahl sein junge Erwachsene für einen sozialen Dienst in der Gesellschaft zu gewinnen und diesen verantwortungsbewusst und mit Überzeugung abzuleisten. Das bekannte Modell des FSJ, hat einige „Schwachstellen“ und vermeintliche „Vorteile“ entpuppen sich als „Luftblase“, so Nowak weiter, der als hauptamtlicher Lehrrettungsassistent oft mit der Betreuung der FSJ’ler beauftragt war. Hier bedarf es dringend einer großen Reform des Systems.


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