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W. Rogel-Obermanns

Deutsche Panzer vor Afrin

Kundgebung in Grevenbroich

DIE LINKE. Grevenbroich

Wir führen eine spontane Kundgebung am Mittwoch, den 14.03.von 17 - 18 Uhr auf dem Rathausvorplatz, Am Markt in der Fußgängerzone Grevenbroich durch. Motto der Kundgebung "Deutsche Panzer vor Afrin". Die türkische Armee hat mit Panzern aus deutscher Produktion das kurdische Afrin eingekesselt in Syrien. Frieden für Syrien. Frieden für Ost-Gotha.

Die türkische Armee hat mit Panzern aus deutscher Produktion das kurdische Afrin in Syrien eingekesselt.

Wir DIE LINKE. Grevenbroich fordern:

  • Frieden für Syrien!
  • Frieden für Ost-Ghouta!
  • Frieden für Afrin!
  • Einhaltung der UNO-Resolutionen! 

Am 24. Februar 2018 beschloss der UNO-Sicherheitsrat einstimmig einen 30 Tage dauernden Waffenstillstand, von dem der IS, die al-Nusra-Front, al-Qaida und mit ihr verbündete Gruppierungen sowie andere vom UNO-Sicherheitsrat festgelegte Terrororganisationen ausgenommen sind. Die Türkei kündigte unterdessen an, ihre Militäroffensive trotz der UNO-Resolution fortzusetzen.

Am 13. März gaben türkische Staatsmedien bekannt, dass Afrin seit dem Vortag eingeschlossen sei. Kurdischen Angaben nach sei die die Wasser- und Stromversorgung von den türkischen Truppen unterbrochen worden. Die Online-Zeitschrift Al-Monitor schätzte im Juni 2015 rund 700.000 Einwohner in der Region.

"Ein Offenbarungseid der Bundespolitik"

Die Offensive sorgt auch in Deutschland für Diskussionen, vor allem seit es Berichte gibt, dass die Türkei auch deutsche Leopard-Panzer einsetzt. Politiker der Opposition forderten daraufhin ein Ende aller Rüstungsexporte an den Nato-Verbündeten. Die Fraktionsvorsitzende der Linken, Sahra Wagenknecht, verlangte von der Bundesregierung ein weiteres klares Zeichen: den Abzug der Bundeswehrsoldaten vom Nato-Stützpunkt im türkischen Konya. "Dass in Syrien jetzt deutsche Panzer, die an das islamistische Regime Erdoğans geliefert wurden, die Kurden in Syrien niederwalzen, ist ein Offenbarungseid der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik", sagte Wagenknecht.

Festnahmen in der Türkei

In der Türkei wurden in den ersten vier Wochen der Militäroffensive 786 Menschen festgenommen, weil sie sich zur Offensive kritisch geäußert hatten (zum Beispiel in Sozialen Medien) oder gegen sie protestiert hatten.


Zu einenm Videobericht: https://www.youtube.com/watch?v=ss9iw8LGEhc


 


Ansprechpartner*innen OV Grevenbroich

Katharina Baum
Sprecherin OV Grevenbroich

Kontakt:

 

 

 

 

Ralf Sannemann

Sprecher OV Grevenbroich

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